Competence

Research & Development

Exceeding limits oder die permanente Weiterentwicklung bestehender Techniken, die Verwendung modernster Materialien und die Gestaltung zeitgemäßer Designs charakterisieren Storck Bicycle.
Research & Development heißt für Storck Bicycle die ständige Suche nach optimalen technischen Lösungen und die kontinuierliche Entwicklung markt- bestimmender Features. Beispiele dafür sind unter anderen die innovative Kinematik der Storck MTB Fullys und die von Storck entwickelten und ständig weiter verbesserten Powerarms. So erhielt das Organic Light mit dem Quadro Link System eine computergestützt entwickelte virtuelle Viergelenktechnik, damals erstmalig in Europa. ‚Sectional aerodynamic shaping‘, ,directional depending stiffness‘ und weitere von Storck entwickelte Konstruktionsstandards führen zu Produkten mit nachgewiesen herausragenden Eigenschaften.
Storck Bicycle ist in vielen Bereichen Inhaber und Initiator wegweisender technischer Patente. Oft sind es Forschungsprojekte, die in enger Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen sowie kompetenten Partnern aus der Wirtschaft zu bahnbrechenden Neuerungen in der Fahrradtechnik führen.

Carbon

Die Eigenschaften

Optimal gestaltete und ausgelegte Carbonteile können auf eine hohe Belastbarkeit bei geringem Baugewicht verweisen. Sie besitzen eine noch bessere Dauerschwingfestigkeit als Stahl und sind natürlich absolut korrosionsbeständig. Und auch wenn immer von der hohen Steifigkeit von Carbonteilen gesprochen wird: die Dämpfungseigenschaften sind günstiger als die reiner Metallteile. Rohre und Komponenten aus Carbon sind im Vergleich zu Aluminiumbauteilen wesentlich leichter, doppelt so steif und ebenso fest. Carbon als Hersteller zu nutzen heißt, Verantwortung – von der ersten Produktidee, der materialgerechten Konstruktion über die Auswahl des Verbundwerkstoffes bis hin zur Kontrolle des Herstellungsprozesses – zu übernehmen. Storck-Komponenten und -Rahmen aus Carbon entsprechen dem höchsten Stand der Technik – und der Sicherheit.

Die Produktion

Nach einer 3-D-Zeichnung wird eine exakte Form gefräst, in der später Carbon-Produkte in Serie gefertigt werden können. In aufwändiger Handarbeit werden Carbon-Matten mit Harz getränkt und nach einem detaillierten Belegungsplan in das Werkzeug gelegt (laminiert). Unter Nutzung von Druckluft und Wärme werden die platzierten Matten in die Form gepresst. Auch die Weiterbearbeitung, inklusive Schleifen, ist wieder sehr zeitintensiv und bedarf der Handarbeit. Die Carbon-Rahmen erhalten abschließend eventuell einzuklebende Aluminiumteile im Tretlager oder auch an den Ausfallenden. Ein gutes Carbon-Bauteil zeichnet sich dadurch aus, dass jeder einzelne Arbeitsschritt strengsten Qualitätsanforderungen unterliegt und bereits bei der Konstruktion größter Wert darauf gelegt wird, dem Pflichtenheft gerecht zu werden. Unsere Rahmen und Komponenten werden in Deutschland entwickelt, gestaltet und getestet. Die Produktion übernehmen ein seit Jahrzehnten auf Verbundwerkstoffe spezialisiertes Unternehmen in Asien und ein Unternehmen in Deutschland.

Das Material

Unter Carbon versteht man heute einen Faserverbundwerkstoff, eine Matrix aus Kohlefasern und Harz bzw. thermoplastischen Kunststoffen. Die verwendeten Kohlefasern werden durch „Verkohlung“ (Erhitzung unter Luftausschluss) aus Kunststofffasern mit einem äußerst geringen Durchmesser von nur etwa 0,007mm hergestellt. Diese Fasern haben lediglich 1/5 der Dichte von Stahl und sind dementsprechend leichter, weisen jedoch eine bis zu 6-mal höhere Zugfestigkeit als Stahl auf. Die durch die Fixierung der Kohlefasern mit Epoxidharz entstandene Matrix bildet das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Bauteilen und Rahmen aus Carbon. Storck verwendet ausschließlich hochwertige Faserverbundwerkstoffe. Entscheidend für die Qualität des Endproduktes ist vor allem die dem Werkstoff gerechte Bauteilgestaltung. Storck nutzt durch innovative Konstruktionen die Vorteile des Materials. Ergebnis sind langlebige, leichte und steife Rahmen und Komponenten.

Prüfen

Alle Storck-Produkte unterliegen von Anfang an strengsten Qualitätsanforderungen. Bauteile und Rahmen durchlaufen mehrere Prüfungen. Maßhaltigkeit wird auf dem Alignmenttable geprüft, nach EFBe-Prüfmethodik werden Rahmen statischen wie dynamischen Prüfverfahren unterzogen. Selbstverständlich gehören eine sehr genaue Sichtprüfung der Produkte und das Testen unserer Kompletträder zum umfassenden Prüfprogramm.

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